| Ein Student schreibt sich an der Universität von Kairo ein und lebt ein Jahr lang inmitten ägyptischer Altersgenossen.
In diesem Buch heißen sie Muhammed der Feminist, Ali der Abenteurer, Imad der Fundamentalist oder die liberale Hazem. Er spricht mit ihnen über Liebe, den Islam, den Westen, Sex, Demokratie und den Sinn des Lebens. Und er schreibt auf, wie sie leben, Spaß haben, sich hassen und sich verlieben. Joris Luyendijk erschließt dem Leser eine Welt, die hierzulande immer noch mit Vorurteilen und Unkenntnis zu kämpfen hat. Er ist bereit sich überraschen zu lassen und die richtigen, tiefer greifenden Erklärungen zu finden. Indem er von den Konflikten der modernen ägyptischen Gesellschaft erzählt, hält er der westlichen Welt einen Spiegel vor. Joris Luyendijk, geboren 1971, studierte Politikwissenschaft und
Arabisch in Amsterdam. Er veröffentlichte in den größten niederländischen Tageszeitungen. Dies ist sein erstes Buch, nach dem Erscheinen in den Niederlanden wurde er Korrespondent für den Mittleren Osten. Joris Luyendijk: Die Kinder der Midaq-Gasse. Ein Jahr Kairo
8°. 280 S. Geb. Rotbuch Vlg., Hamburg 2001. |