| Ägypten gilt zwar als das Hollywood des Nahen Ostens doch mit die bemerkenswertesten Fime mit einer völlig eigenen Ästhetik entstehen in Iran.
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| Bahman Ghobadi: Zeit der trunkenen Pferde. |
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Bereits seit einigen Jahren sind iranische Filme auf den internationalen Festivals eine feste Größe und werden mit herausragenden Kritiken und höchste Auszeichnungen bedacht. - Und dies trotz - oder gerade weil - diese sich nicht zuletzt aufgrund der sehr eigenständigen Ästhetik deutlich von westlichen Produktionen abheben. Gerade die klassische persische Literaturtradition, mit ihrem ruhigen Erzählfluss, prägt den iranischen Film der Gegenwart, der Geschichten aus dem iranischen Alltag jenseits aller Klischees aufgreift und dabei existenzielle Probleme auf Zelluloid bannt. Der Kinogänger wird verzaubert von poetischen Bildkompositionen und zuweilen berückend schöne Landschaftsaufnahmen gepaart von Darstellern die mit höchster Intensität eine Authenzität zu
vermitteln zu verstehhen, die in Europa und den Vereingten Staaten immer mehr abhanden zu kommen scheint. Manfred Vosz ist es, zusammen mit seinen iranischen Partnern, gelungen eine Ausstellung zu entwickeln, in der Einblicke in die aktuelle Kurzfilmproduktion junger iranischer Filmemacher gegeben und herausragende Filme des «19. Internationalen Fajr Filmfestivals 2000» vorgestellt werden. Gezeigt werden aber auch Arbeitsfotos und Zeichnungen die einen vertiefenden Einblick in die Arbeit iranischer Fimemacher geben, die ausgestellten Landschaftsfotos erlauben dem Besucher die Schauplätze der Filme kennzulernen. Sowohl in Berlin als auch in Stuttgart wird die Ausstellung mit einem umfangreichen Begleitprogramm abgerundet. - Ein Katalog mit Texten von Houshang Golmakani und Robert Richter und zahlreichen Farb- und
s/w-Abbildungen ist zum Preis von 10 Euro erhältlich. |